Im Bereich um die Badestelle an der L03 wurde im Herbst 2025 durch ehrenamtliche Helfer mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt Grevesmühlen, den NABU und Privatpersonen der ursprüngliche
Offenstandort wieder hergestellt. Gehölze und Gebüsche der Armenischen Brombeere einschließlich der Ural-Weide wurden entfernt und die Stubben gerodet. Dadurch kann sich wieder eine artenreiche
Mähwiese mit Spritzwasserzonen entwickeln.
Rückbau des Ringgrabens
Der Santower See ist in einem bedrohlichen ökologischen Zustand. In den Jahren 1983/1984 wurde im Südwesten, Westen und Nordwesten ein tief eingeschnittener Ringraben um den See gebaut, um
Schadstoffe aus der geplanten Abwasserverregnung südlich Santow vom See fernzuhalten. Der Ringgraben wurde im Orden und Süden tief in den Mineralboden eingeschnitten und teilweise aufgrund seiner
Tiefe mit einer Bewirtschaftungsberme versehen. Nach dem Bau des Ringgrabens verkleinerte sich der Einzugsbereich des Oberflächenwassers und des Schichtenwassers um etwa 40 %.