Härrwisch

Diese Salzwiese ist mit einem senkrecht zum Strand verlaufenden künstlichen Damm, mit Gräben, temporären Kleingewässern und Schilfbeständen ausgestattet. Entlang dieses Dammes wachsen Dornbüsche. Die Wiese wird zum ansteigenden Festland hin von einer gebüschdurchsetzten Kopfweidenreihe begrenzt. Die Härrwisch grenzt an einen Feuchtwald (überwiegend Erlen und Eschen). In der Härrwisch sind Kiebitz und Rotschenkel zu beobachten. In den Dornensträuchern und Schilfbeständen brüten Singvögel, insbesondere Schwarzkehlchen, Sperbergrasmücke und Neuntöter. Das NABU-Mitglied Bernhard Fiedler betreut im Auftrag des StALU Westmecklenburg diese Salzwiese bei Hohen Wieschendorf. Die Wiese zeichnet sich als Brut- und Rastplatz für verschiedene Limikolen- und Entenarten aus. Durch eine an die Salzgrünländer angepasste Beweidung ist das Gebiet in gutem Zustand. Im Jahr 2025 brüteten hier u.a. Brandgänse und Sandregenpfeifer. Ein Problem stellen in allen Küstenlebensräumen die bodengebundenen Prädatoren dar.