Die Ritenkoppel, ein Grünland mit welligem Gelände schließt einen Strandsee, den Riten ein, in den bei Hochwasserlagen über einen Stichgraben Salzwasser einströmen kann. Der zeitweilig trockenfallende Flachwasserbereich zwischen Stegort und Fliemstorf Huk wird stark von Limikolen (zeitiges Frühjahr und Sommer) und Möwenarten zur Rast und Nahrungssuche frequentiert. Der Sandregenpfeifer hat hier ein Brutrevier. Schwimmenten, Mittelsäger, Graugänse, Höckerschwäne lassen sich gut im Frühjahr bzw. mausernd zum Sommer hin beobachten. Der Riten mit seinen Schilfbeständen ist Brutplatz von Graugänsen und verschiedenen Entenarten, auch Austernfischer, Kiebitz und Säbelschnäbler kommen hier als Brutvögel vor. Das NABU Mitglied Bernhard Fiedler betreut im Auftrag des StALU Westmecklenburg die Rietenkoppel bei Fliemstorf. Auch hier findet eine an die Ansprüche von Bodenbrütern angepasste Weidenutzung statt. Bemerkenswert ist hier u.a. das Brutvorkommen von Säbelschnäbler, Austernfischer und Gänsesäger. Die Ritenkoppel ist Eigentum der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern und wird naturschutzgerecht durch Rinder von Herrn Dutschke beweidet.